Es ist bewiesen, dass glückliche Kinder, die in einer harmonischen Familie
aufwachsen, gesünder sind als jene, die in weniger glücklichen Verhältnissen leben.
Liebe, Fürsorge und Verständnis für die kindlichen Probleme können die körpereigene Abwehr
stärken. Autorität, das Setzen von Grenzen, eine gewisse Strenge sind dabei nicht hinderlich- im
Gegenteil: Ein gesundes Maß von jedem gehört zur Erziehung.
Den Kindern Lob und Anerkennung zuteil werden lassen, ihnen etwas zumuten und ihnen Mut machen,
sie als Gesprächspartner ernst nehmen, das Zusammensein mit Freunden ebenso fördern wie den
Kontakt zu Eltern und Familie.
Das alles und die Erfahrung des Gelingens steigert das Selbstwertgefühl des Kindes.
Allerdings darf nicht jedes Kind eine harmonische Familie erleben. Viele Kinder erleben die
Trennung ihrer Eltern. Jedoch muß das nicht immer gleich heißen, dass es nicht möglich
ist, eine für alle beteiligten Personen angenehme Situation herzustellen. Gerade hier sollte
sich der Elternteil, der für das Kind sorgt, sich bewusst sein, dass er den anderen Eltern-
teil nicht völlig ausschließen kann und diesen auch nicht ersetzen kann.
Ein Kind ist immer besser dran, wenn es beide Elternteile hat, ob diese getrennt leben oder nicht.
(Ausser man stellt das Kind zwischen die Fronten oder es ist Gewalt im Spiel !!)