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Freitag, 9. mai 2008
Es gibt verschiedene Meinungen über die altbekannten Märchen wie z.B.:
Schneeweißchen und Rosenrot oder die alte Version von Dornröschen.
Oft befürchten die Eltern, dass die Gewalt in den Märchen den Kindern
schaden können.
Kleine Kinder bis 3 Jahre müssen erst noch die Unterschiede zwischen "Gut
und Böse" erlernen. In den meisten Märchen wird das Gute und Böse übertrieben
dargestellt, das Kind hat hier ganz klar die Unterscheidung. Wichtig ist, dass die
Geschichten immer ein gutes Ende haben, so dass das Gute immer gewinnt.

Allerdings würde ich nicht unbedingt Geschichten wie aus dem Struwelpeter empfehlen,
da in diesen Versen ganz  "normale unarte Tätigkeiten", wie z.B.  Daumenlutschen,
mit dem Stuhl schaukeln imense Folgen haben. ( Der Junge, der die Suppe nicht aufisst,
der stirbt am Ende den Hungertod, oder dem Daumenlutscher wird der Daumen abgeschnitten.)
Solche Geschichten führen zu Ängsten bei den Kindern.

Ich denke, man sollte sich jede Geschichte, die man dem Kind vorlesen möchte, vorher
anschauen und das Kind dann beobachten. Es kommt hier ja auch ganz stark auf das Kind an.

Grundsätzlich denke ich, kann man den Kindern ruhig die guten alten Märchen vorlesen.

von Nadine veröffentlicht in: Märchenwelt
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